Zukunft des ÖPNV



Noch vor wenigen Jahren war der eigene Pkw Statussymbol und für viele unentbehrlich auf dem Weg zur Arbeit. Der Öffentliche Nahverkehr mit Bus und Bahn war oft unattraktiv und litt unter Streckenausdünnung und schlechten Fahrplänen. Spätestens seit in urbanen Räumen Parkraum immer knapper wird und die Luftbelastung Fahrverbote in greifbare Nähe rücken lässt, wird die Bedeutung des ÖPNV immer deutlicher. Welche Möglichkeiten bieten sich in den kommenden Jahren, welche Herausforderungen müssen Busse und Bahn meistern, damit die Fahrgastzahlen weiterhin steigen?

In diesem Workshop hat Herr Michael Geuckler, Geschäftsführer des Zweckverbands Schienen-Personen-Nahverkehr Münsterland (ZVM) vorgetragen. Die Präsentation finden Sie hier.

Bildergalerie zum Workshop.

Folgende Beispiele und Anregungen wurden von den Workshopteilnehmern gegeben:

  1. DB-Haltepunkt im Zentrum Nord (drittes Gleis ist nicht elektrifiziert, wird nicht genutzt)
  2. PKW ist v.a. für Ältere bequem
  3. Ist eine Nahverkehrsabgabe eine Lösung, vergrätzt das die Samstags-Einkäufer, vergrätzt das die Arbeitgeber (Aussiedlung der Betriebsstätten)?
  4. barrierefreier Ausbau der DB-Haltepunkte Albachten, Amelsbüren und Sprakel erforderlich
  5. Zugang zu den Zügen ist oft nicht barrierefrei möglich (Bahnsteigkante nicht gleiche Höhe zum Zug)
  6. Verbesserungen im Westfalen-Tarif wurden für 2019 in Assicht gestellt
  7. zweigleisiger Ausbau der Bahnstrecke nach Enschede möglich (Kosten, Dauer, abschnittsweise)?
  8. Elektrifizierung weiterer Bahnstrecken
  9. Neubau von Bahnstrecken und Bahnhöfen
  10. Reaktivierung Bahnhof Handorf an der Bahnstrecke Münster-Osnabrück
  11. Münsterland-S-Bahn: 20-Minuten-Takt, elektrisch auf allen Bahnstrecken (zweigleisig)
  12. Klageweg bei Planungsvorhaben: bei der zweiten juristischen Ebene sollte Schluss sein
  13. Haptbahnhof entflechten: weitere Haltepunkte (zum Beispiel Zentrum Nord) für dezentrale Busbahnhöfe ausbauen
  14. für Pendler ist der ÖPNV oftmals unattraktiv
  15. Fahrgastzählsysteme für Busse zur Vermeidung von Leerfahrten bzw. bei Überfüllung (Kommunikation über App)
  16. BRT-Schnellbussysteme als Chance für Münster
  17. Mobilstationen an der Peripherie von Münster
  18. "Blech" raus aus den Quartieren (Quartierparkhäuser)

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